Honigsorten unterscheiden sich nach Herkunft (Blütennektar oder Honigtau), Farbe, Konsistenz und Geschmack. Heller Honig wie Akazie ist mild und lange flüssig, dunkler wie Waldhonig kräftig und mineralstoffreich. Rapshonig wird schnell fest, Akazienhonig bleibt flüssig. Jede Sorte schmeckt anders – „die beste“ gibt es nicht, nur die passende für deinen Geschmack und Zweck. Stand 2026.
| Akazienhonig | sehr hell, mild, lange flüssig |
|---|---|
| Blütenhonig | hell-gelb, mild-fruchtig, vielseitig |
| Rapshonig | fast weiß, mild, wird schnell fest |
| Lindenhonig | hell-grünlich, frisch-mentholig |
| Waldhonig | dunkel, kräftig-malzig, mineralstoffreich |
| Tannenhonig | sehr dunkel, würzig-harzig |
| Kastanienhonig | dunkel, herb, leicht bitter |
| Sonnenblumenhonig | goldgelb, kräftig, schnell fest |
Wie entstehen die Honigsorten?
Die Sorte hängt davon ab, was die Bienen sammeln. Aus Blütennektar wird heller Blütenhonig, aus Honigtau – einer zuckrigen Ausscheidung von Läusen auf Bäumen – der dunkle Waldhonig. Wie das genau abläuft, steht unter Wie entsteht Honig?. Überwiegt eine einzige Trachtpflanze, entsteht sortenreiner Honig wie Raps- oder Lindenhonig; sonst spricht man von Misch- oder Blütenhonig.
Die beliebtesten Honigsorten
Ein kurzer Überblick mit Links zu den Einzelporträts:
- Akazienhonig: sehr hell, mild, bleibt lange flüssig.
- Blütenhonig: der vielseitige, milde Klassiker.
- Rapshonig: fast weiß, mild, wird schnell streichfest.
- Lindenhonig: frisch-aromatisch, beliebt bei Erkältung.
- Waldhonig und Tannenhonig: dunkel, kräftig, intensiv.
- Kastanienhonig: herb-würzig, leicht bitter.
- Sonnenblumenhonig: goldgelb, kräftig, schnell fest.
Farbe, Konsistenz & Geschmack
Die Farbe ist ein guter Hinweis: helle Honige sind meist mild, dunkle kräftig und reicher an Antioxidantien1. Die Konsistenz hängt vom Zucker ab – viel Traubenzucker (Raps) lässt Honig schnell kristallisieren, viel Fruchtzucker (Akazie) hält ihn flüssig; mehr unter warum Honig kristallisiert. Besonders fein-streichfest ist gerührter cremiger Honig.
Welcher Honig wofür?
| Mild & für Kinder | Akazien- oder Blütenhonig |
|---|---|
| Bei Erkältung/Hals | Lindenhonig (aromatisch) |
| Für Diabetiker etwas günstiger | Akazienhonig (mehr Fruchtzucker, niedrigerer GI) |
| Kräftig & antioxidantienreich | Wald-, Tannen-, Kastanienhonig |
Welcher Honig als „der gesündeste“ gilt, steht unter gesündester Honig. Für Diabetiker bleibt aber jeder Honig Zucker.
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Echten Honig direkt vom Imker
Sortenreine, regionale Honige bekommst du am besten direkt vom Imker – oft roh und kalt geschleudert, siehe roher Honig. Auch Bio-Honig und besondere Sorten wie türkischer Honig haben ihren eigenen Charakter.
Häufige Fragen zu Honigsorten
Welche Honigsorten gibt es?
Grob Blütenhonige (hell, aus Nektar) und Honigtauhonige (dunkel, z. B. Waldhonig). Bekannte Sorten sind Akazien-, Raps-, Linden-, Kastanien-, Wald- und Tannenhonig.
Welcher Honig ist der beste?
Das ist Geschmackssache. Mild: Akazie und Blüte. Kräftig: Wald und Tanne. „Den besten“ gibt es nicht, nur den passenden.
Warum hat Honig unterschiedliche Farben?
Die Farbe hängt von der Trachtpflanze ab. Blütennektar ergibt hellen, Honigtau dunklen Honig. Dunkle Sorten sind kräftiger.
Welcher Honig ist gut bei Erkältung?
Beliebt sind aromatische Sorten wie Lindenhonig. Generell kann Honig Hustenreiz lindern – die Sorte ist Geschmackssache.
Welcher Honig ist für Diabetiker geeignet?
Akazienhonig hat durch mehr Fruchtzucker einen etwas niedrigeren glykämischen Index. Honig bleibt aber Zucker – bei Diabetes ärztlich abklären.
Was ist der Unterschied zwischen Wald- und Blütenhonig?
Blütenhonig stammt aus Nektar (hell, mild), Waldhonig aus Honigtau (dunkel, kräftig, mineralstoffreicher).
Quellen & Studien
Dieser Beitrag stützt sich u. a. auf wissenschaftliche Fachliteratur (recherchiert über PubMed), Bieneninstitute und amtliche Stellen:
- Samarghandian S et al. (2017): Honey and Health: A Review of Recent Clinical Research. Pharmacognosy Res 9(2):121–127. ↩
Weiterführende Quellen & Institutionen:
