Bienen auffüttern bedeutet, dem Volk im Spätsommer Zuckerfutter als Ersatz für den geernteten Honig zu geben, damit es genug Wintervorrat hat. Üblich sind Zuckerwasser (etwa 3:2) oder fertiger Sirup, insgesamt rund 15 bis 20 Kilogramm. Gefüttert wird in Portionen, die das Volk einlagern und verdeckeln kann – und rechtzeitig, bevor es kalt wird. Während der Tracht füttert man nicht, um den Honig nicht zu verfälschen. Stand 2026.
| Warum | Ersatz für geernteten Honig |
|---|---|
| Wann | Spätsommer, nach der Ernte |
| Womit | Zuckerwasser (ca. 3:2) oder Sirup |
| Menge | ca. 15–20 kg insgesamt |
| Wie | in Portionen, über Futtertasche/-zarge |
| Nie | während der Honigtracht |
Warum muss man Bienen füttern?
Im Sommer legen die Bienen Honig als Wintervorrat an. Weil der Imker einen Teil davon erntet, muss er den Bienen Ersatz geben – sonst verhungert das Volk im Winter. Dieses Auffüttern ist Teil der verantwortungsvollen Imkerei und gehört zum Einwintern.
Wie und womit füttert man?
Üblich ist Zuckerwasser im Verhältnis von etwa drei Teilen Zucker zu zwei Teilen Wasser oder fertiger Futtersirup aus dem Imkerhandel. Das Futter gibt man über eine Futtertasche oder Futterzarge in Portionen, die das Volk verarbeiten kann. Insgesamt sind je nach Volk rund 15 bis 20 Kilogramm nötig.
Der richtige Zeitpunkt
Häufige Fragen zum Auffüttern
Warum füttert man Bienen mit Zucker?
Als Ersatz für den geernteten Honig, damit das Volk genug Wintervorrat hat.
Womit füttert man Bienen auf?
Mit Zuckerwasser (etwa 3:2) oder fertigem Futtersirup aus dem Imkerhandel.
Wie viel Futter braucht ein Volk?
Insgesamt rund 15 bis 20 Kilogramm, je nach Volksstärke und Region.
Wann füttert man auf?
Im Spätsommer nach der letzten Ernte, rechtzeitig bevor es kalt wird.
Darf man während der Tracht füttern?
Nein. Sonst gelangt Zucker in den Honig. Gefüttert wird erst nach der Ernte.
Was ist Reizfütterung?
Eine kleine Futtergabe im Frühjahr, die das Volk zum Brüten anregt. Sie ersetzt nicht das Winterfutter.
