„Bienensterben“ bezeichnet den starken Rückgang von Insekten und besonders von Wildbienen – in Deutschland steht über die Hälfte der rund 600 Wildbienenarten auf der Roten Liste. Die Honigbiene als Nutztier ist dagegen nicht vom Aussterben bedroht, leidet aber unter denselben Belastungen. Ursachen sind Lebensraumverlust, Pestizide, Monokulturen, die Varroamilbe und der Klimawandel. Weil Bienen zentrale Bestäuber sind, hat ihr Rückgang große Folgen. Stand 2026.
| Was es meint | Rückgang von Insekten & Wildbienen |
|---|---|
| Wildbienen | > 50 % auf der Roten Liste |
| Honigbiene | als Art nicht bedroht |
| Hauptursachen | Lebensraum, Pestizide, Monokultur |
| Dazu | Varroa, Klimawandel |
| Folge | gefährdete Bestäubung |
Was bedeutet Bienensterben?
Der Begriff wird oft missverstanden. Die Honigbiene ist ein Nutztier und als Art nicht vom Aussterben bedroht – Imker können Verluste ausgleichen. Die eigentliche Krise betrifft die Wildbienen und Insekten allgemein: Über die Hälfte der rund 600 Wildbienenarten in Deutschland ist gefährdet, und Studien zeigen einen dramatischen Rückgang der Insektenmasse.
Wie dramatisch ist es?
Warum sterben die Bienen?
Es gibt nicht die eine Ursache, sondern ein Zusammenspiel: Lebensraumverlust durch Versiegelung und aufgeräumte Landschaften, Pestizide, Monokulturen mit Nahrungslücken, bei Honigbienen die Varroamilbe und der Klimawandel. Mehr dazu unter Bienensterben-Ursachen.
Folgen – und was hilft
Weil Bienen zentrale Bestäuber sind, bedroht ihr Rückgang Ernten und Artenvielfalt – die Folgen sind weitreichend. Die gute Nachricht: Jeder kann etwas tun. Wie, steht unter Bienen retten – von Blühpflanzen über Nistplätze bis zum Einkauf.
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Häufige Fragen zum Bienensterben
Was ist das Bienensterben?
Der starke Rückgang von Insekten und besonders Wildbienen. Über die Hälfte der Wildbienenarten in Deutschland ist gefährdet.
Stirbt die Honigbiene aus?
Nein. Als Nutztier ist sie nicht bedroht. Bedroht sind vor allem viele Wildbienenarten.
Was sind die Hauptursachen?
Lebensraumverlust, Pestizide, Monokulturen, die Varroamilbe und der Klimawandel – meist im Zusammenspiel.
Wie stark ist der Rückgang?
Die Krefeld-Studie fand über 75 Prozent weniger Insektenbiomasse in rund 27 Jahren. Der Trend ist eindeutig negativ.
Was sind die Folgen?
Eine gefährdete Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen, sinkende Ernten und ein Verlust an Artenvielfalt.
Was kann ich gegen das Bienensterben tun?
Blühpflanzen setzen, Nistplätze schaffen, auf Gift verzichten und regional/bio einkaufen.
Quellen & Studien
Dieser Beitrag stützt sich u. a. auf wissenschaftliche Fachliteratur (recherchiert über PubMed), Bieneninstitute und amtliche Stellen:
