Bienensterben: Ursachen, Folgen & was hilft

Einzelne Biene auf einer welkenden Blüte in einem kargen Feld

„Bienensterben“ bezeichnet den starken Rückgang von Insekten und besonders von Wildbienen – in Deutschland steht über die Hälfte der rund 600 Wildbienenarten auf der Roten Liste. Die Honigbiene als Nutztier ist dagegen nicht vom Aussterben bedroht, leidet aber unter denselben Belastungen. Ursachen sind Lebensraumverlust, Pestizide, Monokulturen, die Varroamilbe und der Klimawandel. Weil Bienen zentrale Bestäuber sind, hat ihr Rückgang große Folgen. Stand 2026.

Was es meint Rückgang von Insekten & Wildbienen
Wildbienen > 50 % auf der Roten Liste
Honigbiene als Art nicht bedroht
Hauptursachen Lebensraum, Pestizide, Monokultur
Dazu Varroa, Klimawandel
Folge gefährdete Bestäubung

Was bedeutet Bienensterben?

Was Bienensterben meintZwei EbenenWildbienenüber die Hälfte gefährdetInsekten allgemeinstarker Biomasse-RückgangHonigbieneals Nutztier nicht bedrohtimker-welt.de
Die eigentliche Krise betrifft Wildbienen und Insekten – nicht die Honigbiene als Art.

Der Begriff wird oft missverstanden. Die Honigbiene ist ein Nutztier und als Art nicht vom Aussterben bedroht – Imker können Verluste ausgleichen. Die eigentliche Krise betrifft die Wildbienen und Insekten allgemein: Über die Hälfte der rund 600 Wildbienenarten in Deutschland ist gefährdet, und Studien zeigen einen dramatischen Rückgang der Insektenmasse.

Wie dramatisch ist es?

Eine Schlüsselstudie: Die vielzitierte „Krefeld-Studie“ (2017) dokumentierte in deutschen Schutzgebieten einen Rückgang der Insektenbiomasse um über 75 Prozent in rund 27 Jahren. Auch wenn einzelne Zahlen diskutiert werden, ist der Trend eindeutig: Es gibt deutlich weniger Insekten als früher.

Warum sterben die Bienen?

Die HauptursachenMehrere Faktoren1Lebensraumverlustweniger Blüten & Nistplätze2Pestizideschädigen Bienen3MonokulturenNahrungsmangel4Varroa & KlimaStress fürs Volkimker-welt.de
Es ist kein einzelner Grund – viele Faktoren wirken zusammen.

Es gibt nicht die eine Ursache, sondern ein Zusammenspiel: Lebensraumverlust durch Versiegelung und aufgeräumte Landschaften, Pestizide, Monokulturen mit Nahrungslücken, bei Honigbienen die Varroamilbe und der Klimawandel. Mehr dazu unter Bienensterben-Ursachen.

Folgen – und was hilft

Weil Bienen zentrale Bestäuber sind, bedroht ihr Rückgang Ernten und Artenvielfalt – die Folgen sind weitreichend. Die gute Nachricht: Jeder kann etwas tun. Wie, steht unter Bienen retten – von Blühpflanzen über Nistplätze bis zum Einkauf.

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Häufige Fragen zum Bienensterben

Was ist das Bienensterben?

Der starke Rückgang von Insekten und besonders Wildbienen. Über die Hälfte der Wildbienenarten in Deutschland ist gefährdet.

Stirbt die Honigbiene aus?

Nein. Als Nutztier ist sie nicht bedroht. Bedroht sind vor allem viele Wildbienenarten.

Was sind die Hauptursachen?

Lebensraumverlust, Pestizide, Monokulturen, die Varroamilbe und der Klimawandel – meist im Zusammenspiel.

Wie stark ist der Rückgang?

Die Krefeld-Studie fand über 75 Prozent weniger Insektenbiomasse in rund 27 Jahren. Der Trend ist eindeutig negativ.

Was sind die Folgen?

Eine gefährdete Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen, sinkende Ernten und ein Verlust an Artenvielfalt.

Was kann ich gegen das Bienensterben tun?

Blühpflanzen setzen, Nistplätze schaffen, auf Gift verzichten und regional/bio einkaufen.

Quellen & Studien

Dieser Beitrag stützt sich u. a. auf wissenschaftliche Fachliteratur (recherchiert über PubMed), Bieneninstitute und amtliche Stellen: